Die Fachstelle Fulda des Therapieverbundes Hessen erweitert ihr Angebot um ein spezialisiertes ambulantes Behandlungssetting für Menschen in Leitungs- und Verantwortungspositionen.
Viele Betroffene wünschen sich Unterstützung außerhalb klassischer institutioneller Versorgungsstrukturen. Gerade Führungskräfte, Selbstständige und Menschen in verantwortungsvollen Berufen suchen häufig einen Rahmen, der berufliche und private Diskretion gewährleistet.
Unsere Fachstelle bietet dafür ein eigenes ambulantes Angebot für Selbstzahler und Privatversicherte. Zu den Menschen, die unser Angebot nutzen, gehören unter anderem Führungskräfte, Selbstständige, Lehrkräfte, Ärztinnen und Ärzte, Rechtsanwälte, Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie leitende Angestellte.
Die Beratungsstelle liegt zentral in Fulda und ist von außen nicht als Suchtberatungsstelle erkennbar. Für viele Betroffene ist diese Unauffälligkeit ein entscheidender Faktor, um den ersten Schritt in eine Beratung zu wagen.
Wir bieten einen geschützten Rahmen, in dem persönliche und berufliche Fragestellungen sensibel und vertraulich behandelt werden. Terminvergaben erfolgen diskret und Gespräche finden auf Augenhöhe statt. Unser Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem offen über problematischen oder abhängigen Konsum gesprochen werden kann – ohne Stigmatisierung und ohne Druck.
In der Fachstelle Fulda bieten wir individuelle ambulante Therapie bei stoffgebundenen Abhängigkeiten an. Dazu gehören insbesondere Alkohol-, Medikamenten-, Cannabis-, Kokain- sowie andere Drogenabhängigkeiten.
Im Mittelpunkt steht eine individuelle Behandlung, die sowohl die gesundheitliche Situation als auch die beruflichen und familiären Anforderungen berücksichtigt. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die Stabilität ermöglichen und Verantwortung im beruflichen und privaten Leben berücksichtigen.
Unsere therapeutische Arbeit orientiert sich am bio-psycho-sozialen Verständnis von Suchterkrankungen und erfolgt professionell, individuell und stigmafrei.
Sucht betrifft selten nur eine einzelne Person. Auch Angehörige sind häufig stark belastet und geraten ungewollt in Dynamiken, die das Suchtverhalten stabilisieren.
In der Angehörigenberatung geht es darum, die Erkrankung besser zu verstehen, hilfreiche und weniger hilfreiche Verhaltensweisen zu erkennen und eigene Grenzen zu entwickeln. Gleichzeitig steht der Schutz der eigenen Gesundheit und die Stabilisierung familiärer Strukturen im Mittelpunkt.
Nach einer Entgiftung oder stationären Behandlung beginnt häufig die eigentliche Alltagsarbeit. Viele Menschen wünschen sich in dieser Phase eine verlässliche therapeutische Begleitung.
Unsere Angebote unterstützen bei der Stabilisierung im Alltag, der Entwicklung individueller Rückfallkonzepte sowie beim Aufbau eines persönlichen „Notfallkoffers“. Rückfälle werden dabei nicht als Scheitern verstanden, sondern als wichtige Hinweise, die analysiert und konstruktiv genutzt werden können.
Ab sofort starten in der Fachstelle Fulda therapeutische Gruppenangebote für Selbstzahler.
Die moderierte Gruppe richtet sich besonders an Menschen in Führungs- und Verantwortungspositionen richtet. Hier entsteht ein geschützter Raum für Austausch auf Augenhöhe.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie der Umgang mit Stress ohne Alkohol oder andere Substanzen, Selbstführung im beruflichen Alltag sowie die Entwicklung von Stabilität und Handlungsfähigkeit.
Die Anmeldung zu den Gruppenangeboten ist ab sofort möglich.